Jetzt,
in dem Moment in dem ich diesen Post anfange bin ich eben erst zu
Hause angekommen. Ich hab mir kurz eine Maultaschen-Suppe gemacht und
sofort Blogger geöffnet, um meine Eindrücke so frisch wie möglich
nieder zu schreiben. Denn heute war ich im neuen Star Trek Film.
Ich
gestehe, in den letzten Tagen war ich noch nicht wirklich gehyped,
was sich aber innerhalb der letzten 24h deutlich geändert hat. Warum
kann ich nicht sagen, vielleicht lag es daran, dass ich heute mir den
ersten Teil reingezogen habe und ich dementsprechend auf die
Fortsetzung angefixt wurde.
Vielleicht
war es aber auch einfach das Filmposter mit Benedict Cumberbatch oder
die Euphorie der Anderen, die mich aufgestachelt hat. Benedict
Cumberbatch ist in meinen Augen ein sehr starker Schauspieler und ihn
auf der großen Leinwand als Bösewicht zu sehen ist schon eine
besondere Sache.
Aber
... wen zur Hölle spielt er? Viele haben vermutet er würde Khan
verkörpern, doch J.J.Abrams hat das gleich bestritten.
Nun,
kommen wir zu meinem Fazit (zumindest dem Spoiler freien Teil): Der
Film hat mich sehr begeistert. Auch wenn ich mich selber nicht als
den wirklichen Trekkie bezeichnen würde, so war ich begeistert.
Der
Film hat nicht nur deutlich gezeigt, warum der Reboot eine
ausgezeichnete Idee war, er hat mich durchweg unterhalten. Ich habe
viel Gelacht, die Spannung hat mich oft mitgezogen und am Ende war
ich froh, dass der Eindruck der Trailer, der Film würde
hauptsächlich auf der Erde spielen, sich alles andere als
bewahrheitet hat.
Was
ich jedoch dem Film gut ankreiden kann ist der übermäßige Gebrauch
von Lense Flare. Zum Glück habe ich den Film in 2D gesehen - in
Stereo hätte ich glaub ich ganz schnell kotzen müssen. Heftiger als
im ersten Teil, auch wenn man sich das schwer vorstellen kann.
Ich
prophezeie diesem Film mit ausgezeichneten Cast, ausgezeichneter
Action, gutem Drive und Humor, nicht nur viel Erfolg: Ich denke, die
neue Star Trek Reihe rettet gerade das Genre des klassischen
High-Science-Fiction. Zumindest hält sie einsam und alleine die
Fahne hoch.
Der Reboot kam zum optimalen Zeitpunkt: Spät genug, um Star Trek nicht mehr wegen seiner alten Serie zu belächeln, spät genug um den Star Trek Durst zu stillen, früh genug um die Trekkies nicht zu verlieren und um nicht komplett neu etabliert zu werden.
Dabei fuhr Abrams mit gewaltigen Bildern und einem mehr als überzeugenden Cast auf. Und der Fakt, dass es ein Paralleluniversum ist, macht die Möglichkeiten unendlich! Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
Gut, dann wollen wir mal das wichtigste
zuerst klären.
Natürlich ist er Khan. Gegen Mitte des Filmes
gestand Benedict, der bis dahin im Film “John Harrison” genannt
wurde, “I am Khan” und ein ehrfürchtiges Raunen ging durch den
Kinosaal.
Und dabei macht er eine verdammt gute Figur: ich glaub ihm seine Macht. Egal ob er Leute verprügelt oder Leute so manipuliert, dass man selber sich ihm anschließen möchte - ich hatte Respekt vor ihm. Also Hut ab an die Inszenierung und die Darstellung.
Und wie gut, das JayJay einfach gelogen hat, was Khan angeht. Scheiß auf die Leute, die uns vorher Spoilern wollte. So spielt man ehrlich mit Erwartungshaltungen. Davon hätte man bei Iron Man 3 (siehe meine Review) lernen können.
etwas, das direkt danach mit der Einführung von Harrison aka Khan bedient wird. Das Finstere. Das Mächtige. Das Larger-Than-Life-ige.
Ich will diese Review jetzt nicht noch länger machen, deswegen die restlichen Sachen als Stichpunkte:
- Mein Who-Herz schlug natürlich höher bei dem Gastauftritt von Mickey.
- Der Vorgeschmack von den Klingonen hat mir sehr gefallen und ich bin mir sicher, dass sie im nächsten Film eine viel größere Rolle spielen werden.
- Die Abschlussrede von Kirk war mir zu patriotisch - hätte auch von Obama oder Bush sein können.
- Spock und sein Kampf zwischen Logik und Emotionen ist großartig und hat viel zum Film beigetragen.
- Es war doch soo klar wie Kirk überlebt.
I AM KHAN.
Was war denn eure Meinung zum Film? Schreibt mir doch einen Comment unter diesen Post.